Liebe Bürgerinnen und Bürger,

gestern wurde nach langen Verhandlungen der Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP unter Dach und Fach gebracht. Ich habe bei den Koalitionsverhandlungen im Bereich Landwirtschaft selbst intensiv mit wirken können. Ich weiß daher, wie viel Arbeit in diesem umfangreichen Papier steckt. Ich bin sicher, dass wir damit eine gute Grundlage für unser gesellschaftliches Miteinander in den nächsten Jahren geschaffen haben. Anfang Dezember soll nun Olaf Scholz zum Bundeskanzler gewählt werden.

Mir ist es besonders wichtig, unsere politischen Vorhaben auch im Gespräch und im Austausch mit Ihnen zu erläutern und zu diskutieren. Gerne würde ich dazu in den nächsten Wochen eine Reihe von Diskussionsabenden an verschiedenen Orten in der Börde und im Jerichower Land anbieten.

Doch ich glaube, dass die meisten von Ihnen mit mir einer Meinung sind: Gesprächsabende mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind gerade im Moment nicht angebracht. Das Robert-Koch-Institut und viele andere bitten eindringlich darum, die Zahl der Kontakte zwischen Menschen dort, wo es möglich ist, deutlich zu reduzieren. Deswegen bitte ich an dieser Stelle um Ihr Verständnis, dass ich diese Gesprächsabende zur Zeit nicht anbieten möchte. Ich versichere Ihnen aber, dass ich – sobald es die Corona-Lage ermöglicht – diese Termine im Wahlkreis nachholen möchte. Denn es stimmt eben nicht, dass „die Politiker“ sich nur vor den Wahlen blicken lassen und ansonsten unsichtbar in Berlin bleiben!

Bis dahin würde ich mich freuen, wenn Sie mir per Brief oder per E-Mail Ihre Gedanken und auch Ihre Kritik an unseren Vorhaben mitteilen würden. Ich versichere Ihnen: alle Post wird gelesen!

Kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit und bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Ihre Bundestagsabgeordnete
Dr. Franziska Kersten

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