Sportmilliarde: Rund 6,6 Millionen Euro sollen in drei Sportstätten in der Börde, im Salzlandkreis und der Altmark fließen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Franziska Kersten (SPD) freut sich für die Gemeinden in ihrem Wahlkreis und ihrem Betreuungswahlkreis

Für die Sanierung der Wischelandhalle in der Altmark, von Sportstätten in der Stadt Oebisfelde-Weferlingen in der Börde sowie der Sporthalle in Wolmirsleben im Salzlandkreis sollen Fördermittel aus dem ersten Projektaufruf des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ fließen. Diese Entscheidung ist heute im Haushaltsausschuss des Bundestages gefallen. In Oebisfelde-Weferlingen können nun Fördermittel in Höhe von 806.343,75€ zur bedarfsgerechten energetischen und funktionalen Sanierung der Sportstätten eingesetzt werden. In Wolmirsleben in der Verbandsgemeinde Egelner Mulde stehen für den Sportplatz 790.280,19€ vom Bund zur Verfügung.

Die große Wischelandhalle in Seehausen (Altmark) erhält 5.019.231,97 € Fördermittel und damit rund 45 Prozent der Gesamtkosten. Die Mittel sollen eingesetzt werden, um die Dreifeld-Sporthalle umfassend zu sanieren. So sollen bestehende brandschutztechnische Mängel, die bereits seit 2024 die Nutzung der Halle einschränken, behoben werden. Es sind zudem umfangreiche Sanierungsarbeiten im Bereich Fassade, Dachdämmung, Fußboden- und Bauwerksabdichtung erforderlich. Weiterhin entsprechen nach ca. 30 Jahren auch die technischen Anlagen wie Trinkwasserinstallationen, Wärmeerzeugung, raumlufttechnische Anlagen, Stark- und Schwachstrominstallationen nicht mehr dem heutigen energetischen und auch technischem Stand. Mit den dringend erforderlichen Arbeiten soll die Wischelandhalle als Sport- und Begegnungsstätte für die Zukunft gesichert werden.

Dr. Franziska Kersten, SPD-Bundestagsabgeordnete für Sachsen-Anhalt ist über die Nachricht erfreut und gratuliert: „Ein guter Tag für Seehausen und die gesamte altmärkische Wische! Ich freue mich sehr mit dem Landkreis Stendal, der Hansestadt Seehausen und den Menschen vor Ort, dass die Wischelandhalle Fördermittel in Millionenhöhe aus der Sportmilliarde erhält. In der wunderschönen, aber sehr strukturschwachen Region um Seehausen ist die Halle der einziger größere Veranstaltungsort für den Schul- und Vereinssport sowie für Kunst und Kultur. Dass der Bund Mittel aus der Sportmilliarde in so einen bedeutsamen Begegnungsort im ländlichen Raum investiert, ist das richtige Signal. Ich freue mich sehr für alle drei Kommunen. Auch in Oebisfelde und Wolmirsleben kann jetzt die Sanierung der Sportstätten in Angriff nehmen, die so wichtig für den Schul- aber auch Breiten- und Vereinssport sind!“

Beim Landrat des Landkreises Stendal, Patrick Puhlmann (SPD), ist die Freude über die Fördermittel ebenfalls groß. Schließlich waren bis Mitte Januar beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung über 3.600 Projektskizzen von Städten, Gemeinden und Landkreise aus ganz Deutschland eingegangen: „Wir freuen uns sehr, denn die Bedeutung der Wischelandhalle für den Landkreis Stendal, insbesondere für den Norden rund um Seehausen, ist enorm. Diese Halle ist weit mehr als eine Sportstätte: Sie ist Austragungsort für Schul- und Vereinssport, Trainings- und Spielbetrieb der örtlichen Handballmannschaften und zugleich ein zentraler Treffpunkt für den Breitensport. Darüber hinaus ist sie mit ihrem Foyer und ihrer Tribünenstruktur ein kulturelles Herzstück der gesamten Region – ein Ort für Karneval, Musikveranstaltungen, Konzerte, Theater und große Feiern. Kurz: Sie ist ein Ort, der das gesellschaftliche Leben in der Wische prägt und zusammenhält. Die nun gesicherte Förderung eröffnet die Chance, die Halle endlich zu sanieren und zukunftsfest zu machen – als barrierefreien, energieeffizienten und lebendigen Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens einer ganzen Region. Hier wird das Sondervermögen im ländlichsten Raum investiert und das ist richtig so. Mein besonderer Dank gilt Dr. Franziska Kersten, die uns als Bundestagsabgeordnete bei der Antragstellung jederzeit als Ansprechpartner und Unterstützer zur Seite gestanden hat.“

Die bereitgestellten Mittel kommen aus der Fördermaßnahme „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ der sogenannten Sportmilliarde. Diese ist Teil des 500-Milliarden-Sondververmögens, das die Koalition aus Union und SPD auf den Weg gebracht hat. 333 Millionen Euro standen in einer ersten Runde bereit, im Laufe von vier Jahren soll eine Milliarde verteilt sein. Hinzu kommen weitere 250 Millionen Euro, die ausschließlich für die Sanierung von Schwimmbädern bereitgestellt werden. Kommunen können bis zum 19. Juni eine Projektskizze beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen. Ziel der Koalition ist es die Kommunen beim Erhalt von Sportstätten finanziell zu unterstützen. Damit werden Millionen von Sportlerinnen und Sportler sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert.

„Zur Wahrheit gehört aber auch: Es gab mit über 3.600 Projektskizzen auf Förderung mit einer beantragten Gesamtfördersumme von mehr als 7,5 Milliarden Euro. Damit ist das Programm in seiner ersten Phase rund 21-fach überzeichnet. Diese Zahlen machen den massiven Sanierungsstau in unseren Sportstätten deutlich. Viele Kommunen aus meinem Wahlkreis und Sachsen-Anhalt sind an mich mit Bitte um Unterstützung herangetreten, die nun erstmal leer ausgehen werden. Das bedauere ich sehr“, so die Bundestagsabgeordnete. „Aber schon in diesem Jahr soll es eine zweite Förderrunde geben, wieder mit einer Fördersumme von 333 Millionen Euro. Ich ermutige alle Kommunen, die nicht zum Zuge gekommen sind, sich erneut beim nächsten Aufruf zu bewerben!“, so Franziska Kersten abschließend.