Das Bündnis Aufwind Wanzleben-Börde wurde als eine von nur 15 Initiativen in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ des Deutschen Kita-Preises 2026 nominiert.
Deutschlandweit stehen 15 Kitas und 15 Bündnisse im Rampenlicht. Sie sind eine Runde weiter beim Deutschen Kita-Preis 2026. Fachleute der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, des Berliner Kita-Instituts für Qualitätsentwicklung sowie von Welt:Stadt:Quartier – Institut für Bildung, Forschung und Entwicklung wählten aus rund 620 Bewerbungen die 30 Nominierten aus. „Wir haben erneut viele bemerkenswerte Bewerbungen erhalten und sind begeistert, wie vielfältig und engagiert gute Qualität in der frühen Bildung gelebt wird. Die Nominierten haben uns besonders beeindruckt, ihre Ansätze und Arbeitsweisen setzen wichtige Impulse und sind eng an den aktuellen Lebenswelten von Kindern ausgerichtet“, betont Eva Wingerter-Knoke, Programmleitung des Deutschen Kita-Preises.
Vor Ort bei der Fachmoderatorin für Kitas in der Stadt Wanzleben, Birgit Kottisch, ist die Freude groß: „Die Nominierung ist eine große Wertschätzung unserer langjährigen gemeinsamen Arbeit und des Engagements in den Einrichtungen. Diese ist nur möglich, weil alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Bürgermeisterin Grit Matz drückt fest die Daumen, dass wir in die finale Runde kommen.“ Auch Dr. Franziska Kersten, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Börde, gratuliert: „Das Bündnis Aufwind zeigt, dass wir hier im Osten nicht nur historisch stark bei der Kinderbetreuung sind, sondern dass wir auch frische Ideen für eine gute frühkindliche Bildung haben! Das Bündnis um Birgit Kottisch zeigt dabei, wie wichtig die Vernetzung von Hort und Kita sowie eine enge Zusammenarbeit aller Einrichtungen ist, um Kindern attraktive Angebote in der gesamten Einheitsgemeinde zu machen.“
Wie es jetzt weitergeht
In den kommenden Wochen nehmen die Fachleute die Arbeit der Nominierten genauer unter die Lupe. Auf Basis erweiterter Bewerbungsunterlagen und digitaler Interviews verschaffen sie sich ein fundiertes Bild der pädagogischen Qualität. Bis Ende Juni bestimmen sie jeweils acht Finalisten in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“. Im November entscheidet schließlich eine Jury, wer den Deutschen Kita-Preis 2026 erhält. Franziska Kersten wünscht dem Bündnis Aufwind viel Erfolg für diesen weiteren Prozess: “Ich drücke die Daumen, dass die erneute Bewerbung für den Deutschen Kita-Preis erfolgreich ist. Ich bin mir ganz sicher, dass Wanzleben hier noch einen Schritt im Auswahlprozess weiterkommen wird und wünsche alles Gute!“
Das ist der Deutsche Kita-Preis
Die Auszeichnung wird seit 2018 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit weiteren Partnern vergeben. Ausgezeichnet werden Einrichtungen und Netzwerke, die die Bedürfnisse und Interessen der Kinder in den Mittelpunkt stellen, Kinder, Familien und Mitarbeitende einbeziehen sowie ihre Arbeit gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Sozialraum kontinuierlich weiterentwickeln.
Der Deutsche Kita-Preis ist mit 110.000 Euro dotiert: Die Erstplatzierten erhalten je 25.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten 15.000 Euro und 10.000 Euro. Alle weiteren Finalisten erhalten einen Anerkennungspreis von 1.000 Euro.
Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis und zur Auswahl der Preisträger finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de.
