Die Franckeschen Stiftungen erhalten 201.800 € aus dem Bundes-Förderprogramm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen“ (INK) für die Sanierung der Fassaden der Häuser 23 und 24. Damit sind die Franckeschen Stiftungen eins von 22 Projekten, die 2026 neu für die Förderung ausgewählt wurden. Das gesamte Fördervolumen beträgt für diese 22 Projekte rund 11 Mio. Euro. Zusammen mit anderen Projekten, deren grundsätzliche Förderung bereits beschlossen worden ist, investiert der Bund dieses Jahr rund 27 Millionen Euro.
Dr. Franziska Kersten, betreuende SPD-Bundestagsabgeordnete für Halle und Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, zeigt sich hoch erfreut über diese Wertschätzung für die Franckeschen Stiftungen: „Eine national bedeutsame Kultureinrichtung aus Halle – das ist genau die richtige Einschätzung! Die Franckeschen Stiftungen sind in ganz Europa einzigartig. Sie stehen für einen fachübergreifenden Bildungskosmos und pädagogische und soziale Projekte, die über die Arbeit eines normalen Museums hinausgehen. Das INK ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bund, Länder und Kommunen sich gemeinsam für unser kulturelles Erbe einsetzen. Ich gratuliere den Engagierten der Franckeschen Stiftungen und der Stadt Halle zur Förderung!“
Das Förderprogramm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen“ fördert jedes Jahr kulturelle Investitionen in Gebäude und Ausstattung, wie etwa die Sanierung der Gebäudehülle, die Erneuerung der Gebäudetechnik oder die Modernisierung von Dauerausstellungen. Auch sollen mit dem Programm die Infrastruktur für kulturelle Vermittlungsangebote und der diskriminierungsfreie Zugang gestärkt sowie die Sicherheit und ökologische Nachhaltigkeit in den Einrichtungen verbessert werden. Der Bund übernimmt im Rahmen der Förderung grundsätzlich bis zu 50 Prozent der Projektausgaben. Die Bundesmittel werden vorzugsweise durch die Länder kofinanziert, aber auch durch Eigenmittel, Kommunen und Dritte. Projekte mit einer Dauer von bis zu vier Jahren sind möglich.
Die ab 2026 neu geförderten Projekte umfassen:
• das Kultur- und Bildungsforum „Gerhart Hauptmann“ in Erkner
• die Württembergischen Staatstheater in Stuttgart
• das Germanische Nationalmuseum Nürnberg
• die Benediktiner-Abtei Ettal
• die Kunsthalle in Bremen
• das Niedersächsische Landesmuseum Hannover
• die Initiative Jazzhaus e.V. in Köln
• die Stiftung Villa Musica in Engers
• die Stiftung Hambacher Schloss in Neustadt a.d. Weinstraße
• das Schloss Gottorf in Schleswig
• der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
• die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
• das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden
• das GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig
• die Kunstsammlungen Chemnitz
• die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung in Leipzig
• die Franckesche Stiftungen in Halle (Saale)
• die Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben
• die Synagoge Mühlhausen
• das Haus Hohe Pappeln der Klassik Stiftung Weimar
• die Wartburg Stiftung in Eisenach
• das Romantiker Haus in Jena.
Foto: Uwe Gaasch, CC BY-SA 4.0, Online unter: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=154578338 [Letzter Aufruf: 08.05.26]
