Franziska Kersten zu Auszeichnungen bei „machen!2026“: Sachsen-Anhalts Engagement wird belohnt!

Der Engagementwettbewerb „machen!2026“ der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser (SPD), und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat in diesem Jahr wieder eine überwältigende Resonanz erfahren: Über 1.000 Projektideen aus ländlichen Regionen Ostdeutschlands wurden eingereicht. Nach intensiver Prüfung durch eine unabhängige Jury wurden die 200 besten Projektideen in drei Wettbewerbskategorien ausgewählt – alle zeichnen sich durch herausragendes bürgerschaftliches Engagement und innovative Ideen für den ländlichen Raum aus. Dazu gehören auch 16 Projekte aus Sachsen-Anhalt mit einem Preisgeld von mindestens 5.000 Euro und 12 Projekte mit 2.500 Euro.

Dazu Dr. Franziska Kersten, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt: „Ich danke der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt für diesen wichtigen Wettbewerb, der gerade in diesen polarisierten Zeiten Menschen in Ostdeutschland wieder mehr zusammenbringen will. „machen!2026“ ist ein starkes Signal für die Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements und ein Beweis dafür, dass aus guten Ideen echte Projekte entstehen können!

Vor allem aber danke ich allen engagierten Menschen in Sachsen-Anhalt, die sich ihre Auszeichnung und das Preisgeld wirklich verdient haben! Ihr Einsatz für den Zusammenhalt, die Kultur, die Bildung und die Lebensqualität in unseren ländlichen Regionen ist unbezahlbar. Sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und zeigen, dass Sachsen-Anhalt voller Kreativität, Tatendrang und Solidarität steckt – anders, als das manche Menschen nach den letzten Wahlergebnissen vielleicht glauben mögen“, so die Abgeordnete weiter.

Frau Dr. Kersten gratuliert insbesondere folgenden Projekten:

Preisgeld in Höhe von mindestens 5.000 Euro:

• Alle drehen mit! – Altmärkische Bürgerstiftung Stendal
Die Bürgerstiftung stärkt nachhaltig das Gemeinwesen und bewahrt das kulturelle und landschaftliche Erbe der Altmark, u.a. durch Projekte wie den Winckelmann-Pfad oder die Aktionswoche „Denken ohne Geländer“.
• Kulturbrücke Chor – Kulturverein Eichstedt & Freunde e.V., Eichstedt (Altmark)
Der Eichstedter Chor bereichert als Laienchor das kulturelle und Vereinsleben in der Region und schafft durch gemeinsame Musikprojekte Begegnungen zwischen den Generationen.
• Mitmischen in der Börde – Freiwilligenagentur Magdeburg e.V., Projekt in Haldensleben
Die Freiwilligenagentur fördert ehrenamtliches Engagement in der Börde und schafft durch Beratung, Projekte und Aktionen Rahmenbedingungen für ein lebendiges Miteinander.
• Theater für ALLE! – Theaterförderverein Halberstadt e.V., Halberstadt
Der Verein setzt sich seit 1992 für den Erhalt des Harztheaters und die Bewahrung der über 200-jährigen Theatertradition in Halberstadt ein – inklusiv und für alle Generationen.
• Traktorhalle wird Brückentreffpunkt – The ARCH gUG, Seehausen (Altmark)
Auf dem Rittergut Schönberg wird die Traktorhalle zu einem Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs – ein Projekt, das bereits mit dem Regionalpreis des Town & Country Stiftungspreises ausgezeichnet wurde.
• Über.Grenzen.Schreiben // Elbe&Mehr – Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien e.V., Bittkau
Das Projekt fördert transkulturelle Bildung und interkulturellen Austausch in der Altmark, u.a. durch Literaturveranstaltungen und die Entwicklung von Strategien gegen Leerstand und Landflucht.
• Veranstaltung In Halberstadt – Kohäsion Ost e.V., Halberstadt
Kohäsion Ost schafft durch gemeinsame Kulturveranstaltungen emotionale Zugänge und stärkt den Zusammenhalt im ländlichen Raum Ostdeutschlands.
• WaldLab – Lernen.Schützen.Handeln. – Feuerwehrverein Bennungen e.V., Südharz
Das Projekt verbindet Umweltbildung mit praktischem Naturschutz und fördert das Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes in der Region.
• wirksamMobil – wirksam e.V., Salzwedel OT Depekolk
Auf dem Hof Erdenlicht in Depekolk entstehen durch den Verein kreative und inklusive Bildungs- und Begegnungsangebote, die Mobilität und Teilhabe im ländlichen Raum fördern.

Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro:

• Arbeitswelten einer Kleinstadt – heimatBEWEGEN e.V., Ballenstedt
Der Verein schafft in Ballenstedt Räume für Kultur, Begegnung und neue Ideen – gegen Leerstand und Abwanderung, für eine lebendige Zukunft der Kleinstadt.
• Geschichte auf die Bühne – Heimat- und Geschichtsverein Brehna e.V., Sandersdorf-Brehna
Der Verein bringt mit Theaterstücken und Ausstellungen die Geschichte Brehnas lebendig auf die Bühne und fördert so die Identifikation mit der Heimat.
• Neubelebung des Harzgartens – Stolberger Schützengilde von 1421 e.V., Südharz
Gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz wird der Harzgarten als Naturerlebnisraum und Tourismusmagnet.
• Spielend lernen – DRK Kreisverband Wernigerode e.V., Wernigerode
Das DRK fördert mit spielerischen und sinnesorientierten Angeboten die Eltern-Kind-Beziehung und die frühkindliche Entwicklung in der Region.
• Treff.Punkt Kultur und Miteinander – Heimatverein Oesig e.V., Blankenburg
Der Verein stärkt das Gemeinschaftsleben und die regionale Tradition in Oesig und schafft mit dem Vereinsgelände an der „Alten Schule“ einen zentralen Treffpunkt für alle Generationen.

Hintergrund zum Wettbewerb „machen!2026“:
Der Wettbewerb wird seit 2019 durchgeführt und hat seither über 790 Projektideen mit insgesamt 3,6 Millionen Euro unterstützt. Er richtet sich an gemeinnützige Organisationen und engagierte Initiativen aus den ostdeutschen Bundesländern und würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen. Die Preisgelder liegen zwischen 2.500 und 10.000 Euro und werden in den Kategorien „Lebensräume gestalten“, „NextGen engagiert“ und „Brücken bauen“ vergeben. Die Auszeichnungsveranstaltung der 100 besten Projektideen findet am 29. September 2026 in Berlin statt.
Weiterführende Informationen: www.machen-wettbewerb.de