Über 1,2 Millionen Euro aus der Schwimmbadförderung des Bundes für das Freibad Langenweddingen – Starke Investition in die Lebensqualität der Börde!

Die Einheitsgemeinde Sülzetal im Landkreis Börde erhält für das Freibad in Langenweddingen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ eine Förderung in Höhe von 1.212.925 Euro. Das hat heute der Haushaltsausschuss des Bundestages entschieden. Damit gehört das ehrenamtlich getragene Freibad zu den zahlreichen Projekten, die der Bund im Rahmen des Projektaufrufs 2026 finanziell unterstützt. Mit dem Programm will die Koalition gezielt dazu beitragen den Sanierungsstau bei kommunalen Hallen- und Freibädern abzubauen.

Dazu Dr. Franziska Kersten, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Börde – Salzlandkreis: „Das ist eine wunderbare Nachricht für Langenweddingen und für die ganze Börde! Das Freibad ist ein echtes Herzensstück der Region – ein Ort, an dem Familien, Kinder und Seniorinnen und Senioren zusammenkommen. Gerade in Zeiten, in denen kommunale Kassen vielerorts knapp sind und Bäder schließen müssen, zeigt der Bund mit dieser Förderung: Die Schwimmfähigkeit unserer Kinder und der Zusammenhalt vor Ort sind uns das wert.“
Die Abgeordnete dankt vor allem den Engagierten vor Ort: „Das Freibad Langenweddingen wäre 2012 fast für immer verschwunden. Dass es heute noch existiert, ist vor allem dem unermüdlichen Einsatz der Gemeinde, des Fördervereins „Freibad Langenweddingen 1928“ e.V. und der vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger zu verdanken, die mit viel Liebe und Eigenleistung das Bad über Jahre am Leben gehalten haben“, so die Abgeordnete weiter. „Gemeinsam wurde das Freibad bestmöglich erhalten – und jetzt bekommen sie die Unterstützung vom Bund, die sie sich längst verdient haben. Genau diese Verbindung von bürgerschaftlichem Engagement und verlässlicher Förderpolitik macht unsere ländlichen Regionen stark. Ich gratuliere der Gemeinde Sülzetal, dem Förderverein und allen Freibadfans von Herzen zu dieser Förderung!“

Norbert Dregger, Vorsitzender des Fördervereins, ergänzt: „Wir freuen uns riesig über den Fördermittelbescheid in Höhe von 1,2 Millionen Euro für unser Freibad Langenweddingen. Wir bedanken uns besonders für die Unterstützung des Projektes durch Franziska Kersten in Berlin. Heute ist ein großartiger Tag für das Sülzetal, unseren Förderverein und vor allem für alle Menschen, die unser Freibad lieben und seit Jahren für seinen Erhalt kämpfen. Mit den Fördermitteln können nun die umfassenden Sanierungs-, Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen umgesetzt werden. Damit schaffen wir die Grundlage dafür, dass unser Freibad auch künftig ein attraktiver Ort für Familien, Kinder, Jugendliche und die gesamte Dorfgemeinschaft bleibt. Als Vorsitzender des Fördervereins Freibad Langenweddingen bin ich vor allem eines: unglaublich dankbar. Jetzt freuen wir uns darauf, die geplanten Maßnahmen gemeinsam voranzubringen und unser Freibad fit für die Zukunft zu machen.“

Hintergrund zum Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“:

Das Bundesprogramm SKS-Schwimmbäder wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen verantwortet und vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) umgesetzt. Für den Projektaufruf 2026 stellt der Bund erstmals 250 Millionen Euro gezielt für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit; die Mittel sind im Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ verankert. Gefördert werden überjährige investive Maßnahmen zur nachhaltigen Modernisierung und Sanierung von Hallen- und Freibädern – von baulichen Anlagen inklusive Schwimmbecken und zweckdienlichen Folgeeinrichtungen bis zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Ziel ist es, die Kommunen beim Abbau des erheblichen Sanierungsstaus zu unterstützen, die Schwimmfähigkeit der Bevölkerung zu sichern und den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu stärken. Kommunen in Haushaltsnotlage können eine erhöhte Förderquote von bis zu 75 Prozent erhalten. Der große Bedarf ist offensichtlich: Auf den ersten Aufruf zum SKS 2025/2026 gingen über 3.600 Interessenbekundungen mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro.

Weiterführende Informationen: https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/foerderprogramme-stadtentwicklung/sanierung-kommunaler-sportstaetten/sanierung-kommunaler-sportstaetten.html.